Papiertiger UEFA

UEFA-Präsident Michel Platini ist zuletzt von Siegerehrung zu Siegerehrung geeilt und hat kiloweise Pötte stemmen müssen. Europa League, Champions League der Frauen, Champions League der Männer, und ein Jugend-Wettbewerb war wohl auch noch dabei. Nur dass der französische Meister Paris St. Germain die europäische Fußball-Union lächerlich gemacht hat, hat er nicht verhindern können.

Der europäische Präsident der Profivereine Karl-Heinz Rummenigge hat die Strafen, die im Rahmen des Financial Fair Play gegen Paris verhängt worden sind, noch gelobt. Aber Nasser Al-Khelaifi, der Klubbesitzer aus Katar, hat allen eine lange Nase gedreht  und der Fußball-Welt bewiesen, wie lächerlich die Strafen sind, mit denen sein Verein belegt wurde.

Die UEFA – ein Papiertiger. 60 Millionen Euro Strafe. Nicht zu zahlen, sondern einbehalten von den letzten und kommenden Prämien. Und wenn Paris brav ist, erhalten sie auch noch 40 Millionen zurück.

Wahrscheinlich wird der Scheich dafür noch Zinsen verlangen.

Der Wert des Sponsorenvertrages mit der Tourismusbehörde von Katar wird von 200 Millionen Euro auf geschätzte 100 Millionen herabgestuft. Macht 160 Millionen Einnahmen weniger. Und was macht der Scheich? Führt die UEFA wie einen Bären am Nasenring vor und kauft Verteidiger  David Luiz von Chelsea für 50 Millionen Euro.

Die Gehaltsmasse darf nicht steigen? Wofür gibt es denn Privatsponsoren für Spieler und ihre Persönlichkeitsrechte, die abgegolten werden müssen? Im Erfinden von Umgehungstatbeständen waren Vereine den Verbänden schon immer einen Schritt voraus.

Paris darf nur noch 21 statt 25 Spieler auf die Teilnehmerliste für die nächste Champions League setzen? Ach nein, wie schrecklich! Wo man doch über 21 Einkommensmillionäre im Kader hat, die auch entsprechend kicken können.

Platini zieht sich auf die Position zurück, die ermittelnde Abteilung der UEFA sei unabhängig. Sei es. Aber dieses unabhängige Gremium hat unbedeutende Vereine wie Malaga mit dem Trainer Bernd Schuster, der erst später hinzustieß, schon gnadenlos von der Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb ausgeschlossen. Da wirken die Strafen gegen Paris und ähnliche gegen Manchester City nur lächerlich.

Manchester hätte übrigens ja klagen wollen, hat das nur aus Angst vor zurückgehendem Fanartikelverkauf nicht getan.

Ach so: Bayern München hätte den brasilianischen Verteidiger Luiz auch gerne gehabt. Aber dann hat der Rekordmeister mal wieder die Grenzen des Financial Fair Play erkennen müssen. Und Nasser Al-Khelaifi, der Scheich aus Katar, er  hat der UEFA gezeigt, wo der Barthel den Most holt. Jedenfalls nicht in Nyon.

 

Rainer Kalb

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